Rückblick: «Auf Sendung» mit dem Regionaljournal Basel
Wie entsteht eine Live-Radiosendung, bei der jede Sekunde zählt? Diese Frage stand im Zentrum der Veranstaltung vom vergangenen Donnerstag, bei der SRF-Interessierte einen exklusiven Blick hinter die Kulissen des Regionaljournals Basel werfen konnten.
Schon beim Betreten des Studios wurde klar: Es herrschte höchste Konzentration. Die Abläufe sassen, und dennoch lag eine leichte Anspannung in der Luft. Die typische Atmosphäre kurz vor einer Livesendung. Alle Plätze waren besetzt, und die Teilnehmenden verfolgten gespannt die letzten Momente vor dem Sendestart.
Ein Blick in die Technik
Bevor das Mikrofon geöffnet wurde, liefen zahlreiche vorbereitende Schritte ab. Am Regiepult wurden letzte Einstellungen vorgenommen, Mikrofone und Kopfhörer geprüft, und über die internen Kanäle erfolgten die finalen Absprachen. Ein Countdown gab das Tempo vor. Sekunden vor Sendestart wurde noch einmal konzentriert genickt – und dann begann die Sendung.
Teamarbeit auf den Punkt
Was besonders beeindruckte: die präzise Abstimmung zwischen Technikteam und Moderation. Mit kurzen Zeichen, klarer Kommunikation und spürbarem Vertrauen bewegte sich das Team fast wortlos durch den Ablauf. Trotz Zeitdruck blieb die Moderation ruhig und fokussiert. An- und Abmoderationen kamen auf den Punkt, ohne Hektik, auch wenn im Hintergrund die Uhr tickte und es keine zweite Chance gab.
Wie entsteht die inhaltliche Reihenfolge?
Im anschliessenden Austausch öffnete die Redaktion ihr «Nervenzentrum» der täglichen Planung. Dabei standen Fragen im Raum, die für viele Teilnehmende besonders spannend waren:
- Was kommt zuerst? Aktualität oder regionale Relevanz?
- Wie kurzfristig kann die Themenreihenfolge noch geändert werden?
- Wer entscheidet über die Gewichtung?
Das Team erklärte, wie eng Redaktion, Moderation und Technik ineinandergreifen. Je nach Nachrichtenlage können Beiträge sogar kurz vor der Sendung noch angepasst oder umgestellt werden. Ein ständiger Balanceakt zwischen journalistischer Priorisierung und technischer Machbarkeit.
Fazit:
Die Veranstaltung machte eindrücklich sichtbar, wie viel Professionalität, Vorbereitung und Vertrauen nötig sind, damit das Publikum am Ende eine perfekte, halbstündige Nachrichtensendung hört.