Editorial
Ein herzliches Dankeschön
Das 99. Jahr der SRG Region Basel hatte es in sich: Veränderungen und Herausforderungen haben das Jahr geprägt.
Ich schreibe dieses Editorial heute, am 9. März, und stehe noch unter dem Eindruck des gestrigen Abstimmungssonntag.
Sie werden es mir verzeihen, dass ich mit einem herzlichen Dank beginne. Dank des unglaublichen Engagements, das wir von Ihnen, aus der breiten Bevölkerung, der Kultur, dem Sport und der Politik erfahren durften, hatte die Halbierungsinitiative keine Chance an der Urne. Dass die Basler Resultate eine so deutliche Sprache sprechen, verdanken wir auch Ihnen: Viele von Ihnen haben sich engagiert, haben an Bahnhöfen zu unchristlich früher Stunde gestanden, haben Gespräche geführt, Leserbriefe geschrieben, sich auf Social Media geäussert. Sie haben Kleber gestaltet, Schwöbli verteilt und sind vor allem eins: An unserer Seite geblieben. Dafür möchten wir Ihnen sehr herzlich danken!
Wie so oft nach einer grossen Anstrengung wird einem erst bewusst, wie gross der Druck war und die Schultern fühlen sich wunderbar leicht an.
2025 war von einer grossen Veränderung geprägt. Daniela Palla, die langjährige Geschäftsführerin hat per Ende 2025 die SRG Region Basel verlassen. Ihr gebührt ein grosser Dank für ihren immensen Einsatz und ihr Engagement für die SRG Region Basel und den Service Public. Wir wünschen ihr alles Gute für ihren weiteren Weg.
Barbara Rosslow hat als Geschäftsführerin im Oktober 2025 mit viel Schwung übernommen und leitet gemeinsam mit Lilian Nussbaum (seit Mai 2025 mit an Bord) die Geschäfte der SRG Region Basel. Herzlich willkommen!
2025 war auch das Jahr des ESC. Basel-Stadt konnte in einer Ausscheidung für sich entscheiden. Viele von Ihnen waren Teil dieses Erlebnisses – es wird noch lange in uns nachklingen. Vielleicht haben sie an einem der SRG Konzerte oder unserer GV teilgenommen und konnten ESC Luft schnuppern.
Wir haben viel investiert in die Abstimmungsbegleitung gegen die Halbierungsinitiative, nicht nur Engagement, sondern auch unsere Zahlen bilden das ab.
Eines unserer strategischen Ziele, die wir uns im Vorstand gesetzt haben, haben wir mit der deutlichen Ablehnung erreicht. Das hat uns als Vorstand noch enger zusammengeschweisst. Und so schaue ich mit grosser Zuversicht auf die herausfordernde Phase, die nun auf uns zukommt: Die Sparrunde – immerhin 17% des Gesamtbudgets – und die Verhandlung der Konzession.
Wir werden uns mit derselben Freude und demselben Nachdruck für eine starke SRG und einen starken Medien und SRG Standort Basel einsetzen.
Sonja Kuhn
Präsidentin SRG Region Basel